• Neuste
Dokumentation der Einbruchsmethode: Ein präzise gebohrtes Loch in einer dicken Stahlbetonwand gewährt Einblick in den dahinterliegenden Tresorbereich mit Regalen. Sichtbare Bohrspuren an den Innenwänden des Durchbruchs sowie gelbliche Isolations- oder Rückstände an der Außenseite.

Sparkasse Gelsenkirchen Tresorraum Baupläne und die Sicherheitslücke

12.02.2026
Hand hält Überraschungsei in Herne.

Jetzt neu in jedem 7. Ei: die Herne Hippos! – Überraschungseier exklusiv aus dem neuen Werk Wanne-Eickel

31.03.2026
Geplante Flüchtlingsunterkunft (ZUE) in Herne-Holsterhausen, Südstraße 48. Die Aufnahme zeigt den aktuellen Zustand des Objekts mit Hinweisschild zur Videoüberwachung.

ZUE Herne: Nach der Ratssitzung – Was nun?

27.03.2026
Historische Zeitachse der SED-Nachfolge von 1946 bis zur Partei DIE LINKE 2007 vor der Berliner Mauer mit Stacheldraht und Wachturm.

Geschichtsstunde im Rat: Herner Oberbürgermeister Dr. Dudda und die SED-Nachfolge

25.03.2026
Bildvergleich Silvestertradition vs. Moderne: Erleben Sie die Gegenüberstellung von klassischem Feuerwerk mit Feinstaub und Lärmbelastung gegenüber innovativen, umweltfreundlichen Drohnenshows in der Stadt.

Böllerverbot in Herne: Warum der Rat die Prüfung hätte nicht blockieren sollen

25.03.2026
Nahaufnahme eines Entwurfs zur kommunalen Wärmeplanung in Herne mit roten Korrekturen und kritischen Anmerkungen. Im Hintergrund sitzen Personen an einem Konferenztisch bei einer Fachdiskussion über Wärmenetze und Energieversorgung.

Governance-Fragen bei der kommunalen Wärmeplanung Herne: Wenn der Auftragnehmer nicht neutral wirkt

24.03.2026
Stefan Budde-Siegel, Herausgeber und Chefredakteur der SN Sonntagsnachrichten, notiert Gedanken im Vordergrund vor der markanten, historischen Fassade des Herner Rathauses auf dem Rathausplatz in Herne.

Kommentar: Heute trennt sich die Spreu vom Weizen – Bei der ZUE Herne muss der Rat Farbe bekennen

24.03.2026
Eine Präsentation in einem Saal mit Zuhörern. Auf der Leinwand ist eine Zeitleiste mit Daten und Pfeilen zum Sicherheitsvorfall EUCLEAK zu sehen.

eHBA-Sicherheitslücke: Warum viele Betroffene erst jetzt informiert wurden

23.03.2026
Nüchternes Gewerbegebäude hinter einer Reihe frisch gefällter Baumstümpfe auf gerodeter Fläche, dokumentarischer Stil.

ZUE Herne: Deal or no deal? Das Kontrollversagen an der Südstraße

23.03.2026
Historischer Ratssaal in Herne: Geheime Abstimmung der Stadtverordneten über die Standortvorlage für eine neue Zentrale Unterbringungseinrichtung (ZUE). Im Fokus die Wahlurne und die offiziellen Ratsunterlagen.

ZUE Südstraße Herne: Geheime Abstimmung als Lackmustest

23.03.2026
Schreibtisch mit einem Stadtplan von Herne, Diagrammen zur Kapazität und Dokumenten mit roten Korrekturen, Fragezeichen und Markierungen.

ZUE Herne: Was an den 31 Antworten der Stadtverwaltung trägt – und was nicht

23.03.2026
Freecall: 0800 4288374
Donnerstag, 02. April 2026
HINWEISE GEBEN
WERBEPROSPEKTE
ANZEIGE AUFGEBEN
SN SONNTAGSNACHRICHTEN
  • BOULEVARD
  • KULTUR
  • LOKALESSN
  • POLITIK
  • SPORT
  • WIRTSCHAFT
  • PFLICHTANGABEN
    • AEB
    • AGB
    • AV-VERTRAG
    • BARRIEREFREIHEITSERKLÄRUNG
    • DATENSCHUTZERKLÄRUNG
    • IMPRESSUM
    • MEDIADATEN
      • PREISLISTE DIGITAL
    • ONLINE-STREITBEILEGUNG
Keine Ergebnisse.
Zeige alle Ergebnisse.
  • BOULEVARD
  • KULTUR
  • LOKALESSN
  • POLITIK
  • SPORT
  • WIRTSCHAFT
  • PFLICHTANGABEN
    • AEB
    • AGB
    • AV-VERTRAG
    • BARRIEREFREIHEITSERKLÄRUNG
    • DATENSCHUTZERKLÄRUNG
    • IMPRESSUM
    • MEDIADATEN
      • PREISLISTE DIGITAL
    • ONLINE-STREITBEILEGUNG
Keine Ergebnisse.
Zeige alle Ergebnisse.
SN SONNTAGSNACHRICHTEN
Keine Ergebnisse.
Zeige alle Ergebnisse.

Sparkasse Gelsenkirchen Tresorraum Baupläne und die Sicherheitslücke

Wer ist verantwortlich für die Veröffentlichung der sensiblen Baupläne im Fall des Sparkassen-Einbruchs in Gelsenkirchen?

Stefan Budde-Siegel von Stefan Budde-Siegel
12.02.2026
Lesezeit: 8 Minuten.
0 0
A A
Dokumentation der Einbruchsmethode: Ein präzise gebohrtes Loch in einer dicken Stahlbetonwand gewährt Einblick in den dahinterliegenden Tresorbereich mit Regalen. Sichtbare Bohrspuren an den Innenwänden des Durchbruchs sowie gelbliche Isolations- oder Rückstände an der Außenseite.

Bildnachweis/Rechtekette: Foto: Polizei Gelsenkirchen

Via WhatsApp teilen ...Per E-Mail teilen ...

Gelsenkirchen/Herne/Marl. [sn] Der spektakuläre Einbruch in die Schließfachanlage der Sparkasse Gelsenkirchen am Standort Buer, bei dem Schätzungen zufolge Werte in Millionenhöhe aus rund 3.000 Tresorfächern entwendet wurden, beschäftigt weiterhin die Ermittlungsbehörden und die betroffene Öffentlichkeit. Im Zentrum der aktuellen Debatte steht die brisante Frage, wie die Täter an das detaillierte Insiderwissen über die baulichen Gegebenheiten des Tresorraums im Untergeschoss des Gebäudes in der Nienhofstraße 1 – 5 gelangen konnten. Der bekannte Strafverteidiger Burkhard Benecken von der Kanzlei Benecken & Reinhardt aus Marl hatte bereits frühzeitig via Instagram die Vermutung geäußert, dass die Sparkasse Gelsenkirchen möglicherweise selbst Baupläne an potenzielle Kaufinteressenten herausgegeben und damit die Täter „regelrecht eingeladen“ habe, was seiner Rechtsauffassung nach eine bedingte Vorsätzlichkeit im Umgang mit der Sicherheit der Kundschaft darstellen könnte.

„Wer so mit Bauplänen umgeht und Einbrecher dann geradezu anlockt, der schert sich einen Dreck um die Sicherheit seiner Kunden“,

erklärte der Rechtsanwalt Burkhard Benecken in einem vielbeachteten Video-Statement auf der Social-Media-Plattform Instagram. Den SN SONNTAGSNACHRICHTEN liegen nun jedoch exklusive Informationen eines Bausachverständigen vor, die eine alternative und systemisch weitaus tiefgreifendere Fehlerquelle nahelegen. Dieser Sachverständige gibt an, in einem der großen Online-Immobilienportale eine Verkaufsanzeige für eine Wohnung innerhalb des betroffenen Gebäudekomplexes der Sparkasse Gelsenkirchen gesichtet zu haben. In dem dazugehörigen digitalen Verkaufsexposé habe sich ein Lageplan befunden, der nicht nur das Untergeschoss und die Tiefgarage darstellte, sondern explizit auch den dort befindlichen Tresorraum der Sparkasse auswies. Diese Informationen stützen die These, dass die Sicherheitslücke nicht erst durch eine gezielte Herausgabe von Plänen durch die Sparkasse im Rahmen eines Verkaufsversuchs des gesamten Objekts entstand, sondern bereits seit längerer Zeit in öffentlich zugänglichen oder zumindest für einen größeren Personenkreis einsehbaren Dokumenten wie der sogenannten Abgeschlossenheitserklärung und den daraus resultierenden Wohnungsteilungsplänen existierte. In derartigen Plänen, die für die grundbuchrechtliche Aufteilung eines Gebäudes in Sondereigentum zwingend erforderlich sind, müssen eigentlich alle Räume klar definiert sein, doch ist es in der Baupraxis absolut üblich und sicherheitstechnisch geboten, hochsensible Bereiche wie Banktresore in den Plänen zu schwärzen oder lediglich neutral zu kennzeichnen, um genau jene kriminelle Ausspähung zu verhindern, die hier mutmaßlich stattgefunden hat. Die Verantwortung für diesen fatalen Fehler liegt nach Einschätzung des Sachverständigen primär beim damals ausführenden Architekten:der:die die Pläne für die Teilungserklärung erstellt hat, ohne die notwendigen Schwärzungen vorzunehmen. Gleichwohl stehen auch weitere Instanzen im Fokus der Kritik, da ein solcher Plan durch mehrere Hände geht: Der beurkundende Notar:die Notarin sowie das zuständige Bauordnungsamt der Stadtverwaltung Gelsenkirchen hätten die Pläne auf ihre Richtigkeit und die Einhaltung von Sicherheitsstandards prüfen müssen, bevor diese in die offizielle Grundakte des Grundbuchamtes und somit in den Rechtsverkehr gelangten.

Haftungsfragen und die Rolle der städtischen Behörden

Die juristische Aufarbeitung dieses Vorfalls gestaltet sich komplex, da die Kausalkette der Verantwortlichkeiten weit zurückreicht und verschiedene Akteure des Bau- und Immobilienwesens umfasst. Sollte sich bewahrheiten, dass die Pläne des Tresorraums über Jahre hinweg ungeschützt in Teilungserklärungen kursierten, die jedem Käufer:jeder Käuferin einer Wohnung im Komplex sowie deren finanzierenden Banken und Notaren zugänglich waren, relativiert dies den Vorwurf gegen die aktuelle Geschäftsführung der Sparkasse Gelsenkirchen bezüglich einer punktuellen Herausgabe an Mittelsmänner. Dennoch bleibt die Frage der Obhutspflicht bestehen: Eine Bank, die als Mieterin oder Eigentümerin eines Gebäudeteils wertvollste Güter ihrer Kundschaft verwahrt, muss sicherstellen, dass die bauliche Integrität ihrer Hochsicherheitszonen nicht durch banale Nachlässigkeiten in der Liegenschaftsverwaltung kompromittiert wird. Der Einbruch selbst, der durch professionelles Vorgehen und genaue Kenntnis der Schwachstellen geprägt war, deutet darauf hin, dass die Täter über exakt diese Grundrisse verfügten, um den Tresorraum vom Kellergeschoss oder der Tiefgarage aus gezielt anzubohren oder zu untertunneln. Die strafrechtliche Relevanz der Veröffentlichung solcher Pläne könnte den Tatbestand der Verletzung von Dienstgeheimnissen oder zumindest eine zivilrechtliche Amtshaftung berühren, falls städtische Beamte:Beamtinnen im Bauordnungsamt Gelsenkirchen ihre Prüfungspflichten massiv vernachlässigt haben. Die Vorwürfe des Rechtsanwalts Benecken sind zwar hart in der Sache, aber als Teil der Interessenvertretung für die Geschädigten legitimiert sind, sofern sie auf den recherchierten Tatsachen beruhen. Die betroffenen Kundinnen:Kunden der Sparkasse, die teilweise ihre gesamte Altersvorsorge oder unersetzliche Erbstücke verloren haben, fordern nun lückenlose Aufklärung darüber, warum sicherheitsrelevante Teilpläne nicht rechtzeitig geschwärzt wurden. Der Prozess der Abgeschlossenheitsbescheinigung ist in der Wikipedia als behördliche Bestätigung definiert, die sicherstellt, dass Wohnungen oder sonstige Räume baulich vollkommen von anderen Wohnungen und Räumen getrennt sind. Dass in diesem administrativen Akt der sensible Tresorbereich der Sparkasse Gelsenkirchen für jedermann erkenntlich blieb, ist ein beispielloser Vorgang in der Gelsenkirchener Stadtgeschichte. Das Vertrauen in die Diskretion von Kreditinstituten und die Sorgfalt von Baubehörden ist nachhaltig erschüttert. Die Kanzlei Benecken & Reinhardt bereitet bereits erste Klagen vor, um den entstandenen Schaden für die Mandantschaft geltend zu machen, wobei die Sparkasse Gelsenkirchen hierbei nur ein möglicher Klagegegner neben den beteiligten Architekturbüros und gegebenenfalls der Stadt Gelsenkirchen ist.

ÄHNLICHE THEMEN

Hand hält Überraschungsei in Herne.

Jetzt neu in jedem 7. Ei: die Herne Hippos! – Überraschungseier exklusiv aus dem neuen Werk Wanne-Eickel

31.03.2026
Geplante Flüchtlingsunterkunft (ZUE) in Herne-Holsterhausen, Südstraße 48. Die Aufnahme zeigt den aktuellen Zustand des Objekts mit Hinweisschild zur Videoüberwachung.

ZUE Herne: Nach der Ratssitzung – Was nun?

27.03.2026
Historische Zeitachse der SED-Nachfolge von 1946 bis zur Partei DIE LINKE 2007 vor der Berliner Mauer mit Stacheldraht und Wachturm.

Geschichtsstunde im Rat: Herner Oberbürgermeister Dr. Dudda und die SED-Nachfolge

25.03.2026
Bildvergleich Silvestertradition vs. Moderne: Erleben Sie die Gegenüberstellung von klassischem Feuerwerk mit Feinstaub und Lärmbelastung gegenüber innovativen, umweltfreundlichen Drohnenshows in der Stadt.

Böllerverbot in Herne: Warum der Rat die Prüfung hätte nicht blockieren sollen

25.03.2026
Nahaufnahme eines Entwurfs zur kommunalen Wärmeplanung in Herne mit roten Korrekturen und kritischen Anmerkungen. Im Hintergrund sitzen Personen an einem Konferenztisch bei einer Fachdiskussion über Wärmenetze und Energieversorgung.

Governance-Fragen bei der kommunalen Wärmeplanung Herne: Wenn der Auftragnehmer nicht neutral wirkt

24.03.2026
Stefan Budde-Siegel, Herausgeber und Chefredakteur der SN Sonntagsnachrichten, notiert Gedanken im Vordergrund vor der markanten, historischen Fassade des Herner Rathauses auf dem Rathausplatz in Herne.

Kommentar: Heute trennt sich die Spreu vom Weizen – Bei der ZUE Herne muss der Rat Farbe bekennen

24.03.2026
Totale des Tatorts unter künstlicher Beleuchtung. Im Zentrum stehen Schließfachblöcke, die teilweise verpixelt wurden (Datenschutz). Man erkennt umgestürzte blaue Verkleidungselemente und eine Vielzahl geöffneter Fächer. Der gemusterte Teppichboden ist teilweise mit Einbruchswerkzeug oder Trümmern bedeckt.
Bildnachweis/Rechtekette: Foto: Polizei Gelsenkirchen
Tatortaufnahme des Schließfachbereichs. Der Boden ist vollständig mit metallischen Kassetten und herausgerissenen Schließfacheinsätzen bedeckt. Im Hintergrund sind geöffnete Tresorgitter und eine blaue Trennwand zu sehen. Der Grad der Zerstörung deutet auf massive Gewaltanwendung hin.
Bildnachweis/Rechtekette: Foto: Polizei Gelsenkirchen
Dokumentation der Einbruchsmethode: Ein präzise gebohrtes Loch in einer dicken Stahlbetonwand gewährt Einblick in den dahinterliegenden Tresorbereich mit Regalen. Sichtbare Bohrspuren an den Innenwänden des Durchbruchs sowie gelbliche Isolations- oder Rückstände an der Außenseite.
Bildnachweis/Rechtekette: Foto: Polizei Gelsenkirchen
Seitenansicht einer Schließfachwand. Die Scharniere und Riegel zahlreicher Fächer sind gewaltsam verbogen oder herausgebrochen. Im Vordergrund türmen sich die entleerten Metallkassetten. Die Aufnahme verdeutlicht die systematische Vorgehensweise bei der Öffnung der Kundendepots.
Bildnachweis/Rechtekette: Foto: Polizei Gelsenkirchen

Prävention und Konsequenzen für das Bankwesen

Um zukünftige Vorfälle dieser Art zu verhindern, muss das gesamte Verfahren der Planerstellung und -archivierung für Bankgebäude einer strengen Revision unterzogen werden. Es ist nicht hinnehmbar, dass im Zeitalter der Digitalisierung hochsensible Infrastrukturdaten in öffentlich einsehbaren Portalen wie z. B. ImmobilienScout24 oder durch unvorsichtige Notare verbreitet werden. Die Sparkassen-Finanzgruppe betont in ihren Sicherheitsrichtlinien regelmäßig die Bedeutung der physischen Sicherheit, doch scheint im Fall Gelsenkirchen-Buer die Schnittstelle zwischen Liegenschaftsverwaltung und Bankbetrieb versagt zu haben. Wenn eine Wohnung in einem Objekt zum Verkauf angeboten wird, in dem gleichzeitig ein Hochsicherheitstrakt betrieben wird, müssen die Exposés einer strengen Zensur unterliegen. Die Tatsache, dass ein Brand- und Bausachverständiger bereits vor Monaten auf diese Missstände aufmerksam wurde und sich über die mangelnde Schwärzung wunderte, zeigt, dass die Gefahr für Fachleute durchaus erkennbar war. Dass die Täter diesen „Fauxpas“ ausnutzten, ist aus kriminalistischer Sicht nur folgerichtig. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft müssen nun ermitteln, ob die Täter die Pläne tatsächlich über das Internet oder über die Einsichtnahme in Notarunterlagen bezogen haben. Für die betroffenen Bürger:innen in Gelsenkirchen und Herne bleibt die Ungewissheit, wie sicher ihre eigenen Depots in ähnlichen Mischobjekten sind, in denen Wohnraum und Bankbetrieb unter einem Dach vereint sind. Wer ein Schließfach mietet, geht von einem absoluten Schutzgeheimnis aus, das auch die bauliche Lage des Tresors umfasst. Ein Blick in das Angebot von Sicherheitstresoren für den Privatgebrauch zeigt, dass das Bedürfnis nach Schutz wächst, doch keine Heimsicherung kann die massive Panzerung einer Bank ersetzen – sofern diese nicht durch einen simplen Plan verraten wird. Die Stadt Gelsenkirchen sowie die Sparkasse werden sich unangenehmen Fragen stellen müssen, wie die Einhaltung der Vorschriften zur Geheimhaltung in der Nienhofstraße 1 – 5 überwacht wurde. Die Aufarbeitung dieses Falls wird vermutlich Jahre in Anspruch nehmen und weitreichende Auswirkungen auf die Gestaltung von Teilungserklärungen bei Bankimmobilien in ganz Deutschland haben. Die betroffenen Bewohner:innen der Wohnungen im Sparkassengebäude sind nun ebenfalls verunsichert, da ihr Wohnumfeld zum Schauplatz eines Jahrhundert-Coups wurde, der durch bürokratische Schlamperei begünstigt wurde. In der Rubrik Blaulicht der SN SONNTAGSNACHRICHTEN werden wir fortlaufend über die neuen Entwicklungen in diesem Kriminalfall berichten. Es bleibt abzuwarten, ob die Sparkasse Gelsenkirchen ihrerseits Regressansprüche gegen die damals verantwortlichen Planer:innen geltend macht oder ob sie die volle Haftung gegenüber den Schließfachinhaber:innen übernimmt, um weiteren Reputationsschaden abzuwenden. Der Fall zeigt drastisch, dass Sicherheit nicht erst am Tresorschloss beginnt, sondern bereits am Zeichentisch des Architekten und in der Prüfungskette der Stadtverwaltung endet.

Ein Hinweis in eigener Sache: Die SN SONNTAGSNACHRICHTEN gehören zur stefanbuddesiegel Unternehmensgruppe, deren Alleineigentümer Stefan Budde-Siegel VDI ist. Wir legen Wert auf die Feststellung, dass unsere Redaktion von diesen Eigentumsverhältnissen unbeeinflusst und in ihrer journalistischen Arbeit vollständig unabhängig ist.

Tags: AbgeschlossenheitsbescheinigungAltmarkBauordnungsamtBauplaneBausachverständigerBlaulichtBurkhard BeneckenEinbruchGelsenkirchenGladbeckHaftungHerneImmobilienportalLokalesMarlNienhofstraße 1 – 5NotarSchließfächerSN SONNTAGSNACHRICHTENSONNTAGSNACHRICHTENSparkasse GelsenkirchenStrafverteidigerTeilungserklärungTresorraum
Stefan Budde-Siegel

Stefan Budde-Siegel

Stefan Budde-Siegel (* 1971) schreibt u. a. für die SN SONNTAGSNACHRICHTEN, verschiedene Blogs und Fachzeitschriften zu Recht, Verwaltung, Architektur, Brandschutz und sicherheitsrelevanten Themen. Er arbeitet redaktionell, fachlich und technisch an der Schnittstelle von Praxis, Behördenumfeld und öffentlicher Kommunikation. Seine Beiträge konzentrieren sich auf nachvollziehbare Einordnung, dokumentierte Sachverhalte und eine klare, verständliche Darstellung komplexer Zusammenhänge. WHATSAPP | TELEFON | E-MAIL

ÄHNLICHE BEITRÄGE

Hand hält Überraschungsei in Herne.
HERNE

Jetzt neu in jedem 7. Ei: die Herne Hippos! – Überraschungseier exklusiv aus dem neuen Werk Wanne-Eickel

31.03.2026
Geplante Flüchtlingsunterkunft (ZUE) in Herne-Holsterhausen, Südstraße 48. Die Aufnahme zeigt den aktuellen Zustand des Objekts mit Hinweisschild zur Videoüberwachung.
HERNE

ZUE Herne: Nach der Ratssitzung – Was nun?

27.03.2026
Historische Zeitachse der SED-Nachfolge von 1946 bis zur Partei DIE LINKE 2007 vor der Berliner Mauer mit Stacheldraht und Wachturm.
HERNE

Geschichtsstunde im Rat: Herner Oberbürgermeister Dr. Dudda und die SED-Nachfolge

25.03.2026
Bildvergleich Silvestertradition vs. Moderne: Erleben Sie die Gegenüberstellung von klassischem Feuerwerk mit Feinstaub und Lärmbelastung gegenüber innovativen, umweltfreundlichen Drohnenshows in der Stadt.
HERNE

Böllerverbot in Herne: Warum der Rat die Prüfung hätte nicht blockieren sollen

25.03.2026
Nahaufnahme eines Entwurfs zur kommunalen Wärmeplanung in Herne mit roten Korrekturen und kritischen Anmerkungen. Im Hintergrund sitzen Personen an einem Konferenztisch bei einer Fachdiskussion über Wärmenetze und Energieversorgung.
HERNE

Governance-Fragen bei der kommunalen Wärmeplanung Herne: Wenn der Auftragnehmer nicht neutral wirkt

24.03.2026
Stefan Budde-Siegel, Herausgeber und Chefredakteur der SN Sonntagsnachrichten, notiert Gedanken im Vordergrund vor der markanten, historischen Fassade des Herner Rathauses auf dem Rathausplatz in Herne.
HERNE

Kommentar: Heute trennt sich die Spreu vom Weizen – Bei der ZUE Herne muss der Rat Farbe bekennen

24.03.2026
Logo der stefanbuddesiegel Unternehmensgruppe auf violettem Hintergrund. Logo der stefanbuddesiegel Unternehmensgruppe auf violettem Hintergrund. Logo der stefanbuddesiegel Unternehmensgruppe auf violettem Hintergrund.
Werbung -W- Anzeige

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Google AdSense. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren
Weitere Informationen
Werbung -W- Anzeige

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von FinanceAds. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren
Weitere Informationen
Werbung -W- Anzeige

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von AWIN. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren
Weitere Informationen
Werbung -W- Anzeige
  • Häuser der Siedlung Teutoburgia in Herne bei Nacht, mit übertriebener Halloween-Dekoration und warmem Laternenlicht.

    Verwaltungsversagen mit Ansage: Halloween-Showdown in der denkmalgeschützten Teutoburgia

    0 teilen
    Teile 0 Tweet 0
  • Untersuchungshaftbefehl gegen Miroslaw J. (38) aus Herne erlassen – Mord an der deutschen Jenny S. (36) in Gelsenkirchen-Erle

    0 teilen
    Teile 0 Tweet 0
  • Zoll nimmt Lisa und Muzi hops – Prostitution ohne Arbeitserlaubnis Zoll beendet illegalen Aufenthalt und illegale Beschäftigung

    0 teilen
    Teile 0 Tweet 0
  • Neue Folgen „Armes Deutschland“ mit Denise (25) und Christopher (31) aus Duisburg auf RTLZWEI

    0 teilen
    Teile 0 Tweet 0
  • xendis Versandlogistik GmbH heißt jetzt Postzustellungsabwicklungsgesellschaft mbH i. L.

    0 teilen
    Teile 0 Tweet 0

Ressorts

-W- WERBUNG ALTMARK BLAULICHT BOULEVARD BUNDESWEHR CRANGER KIRMES CRANGER WEIHNACHTSZAUBER GERICHT GESUNDHEIT GLADBECK HERNE JOBBÖRSE KULTUR LOKALES MUSIK POLITIK REISE SPORT TRAUER VERANSTALTUNGEN WEWOLE WIRTSCHAFT

Schlagwörter-Wolke

Altmark Arnsberg Berlin Bezirksregierung Arnsberg BI Hallenbad Eickel Blaulicht Boulevard Bürgerentscheid Bürgerinitiative CDU CDU Herne Eickel Gericht Gesundheit Gladbeck Graf Hotte Grüne Grüne Herne Hallenbad Eickel Herne Herne-Wanne Horst Schröder Hotte Schröder Kommunalpolitik Herne Lokales Musik Nordrhein-Westfalen Politik SN SONNTAGSNACHRICHTEN SN SONNTAGSNACHRICHTEN Altmark SN SONNTAGSNACHRICHTEN Gladbeck SN SONNTAGSNACHRICHTEN Herne SONNTAGSNACHRICHTEN SONNTAGSNACHRICHTEN Altmark SONNTAGSNACHRICHTEN Gladbeck SONNTAGSNACHRICHTEN Herne SONNTAGSNACHRICHTEN News SPD SPD Herne Sport Stadt Herne Veranstaltungen Wanne Wanne-Eickel Wirtschaft

SN-LESERREDAKTION

Sonntagsnachrichten in blauem Schriftzug.

An der Kreuzkirche 17 – 19
44623 Herne
Deutschland
NRW

Telefon:
0800 4288374
E-Mail:
leser@sonntagsnachrichten.news

GESCHÄFTSZEITEN

Montags – Freitags:
10:00 Uhr – 22:00 Uhr

Vertreter- und Beratungstermine ausschließlich nach vorheriger, telefonischer Vereinbarung.

LOKALREDAKTIONEN IN

Altmark (Stendal)
Gladbeck
Herne

FOLGE UNS AUF

Facebook
Google News
Instagram
RSS Channel
Truth Social
WhatsApp-Kanal
Youtube Kanal
TikTok
X (Twitter)

© 2021 – 2026 SN SONNTAGSNACHRICHTEN | Impressum | Datenschutzerklärung |

SN SONNTAGSNACHRICHTEN

ANMELDEN

Jetzt starten!

Passwort vergessen?

Erhalte das Passwort.

Bitte Benutzername oder E-Mail-Adresse angeben um das Passwort zurückzusetzen.

Login
Keine Ergebnisse.
Zeige alle Ergebnisse.
  • WERBEPROSPEKTE
  • ANZEIGE AUFGEBEN
  • BOULEVARD
    • BLAULICHT
    • GERICHT
    • GESUNDHEIT
    • REISE
    • TRAUER
  • KULTUR
    • MUSIK
    • VERANSTALTUNGEN
  • LOKALES
    • ALTMARK
    • GLADBECK
    • HERNE
      • CRANGER KIRMES
      • WEWOLE
  • POLITIK
  • SPORT
  • WIRTSCHAFT
    • JOBBÖRSE
    • -W- WERBUNG
  • KONTAKTFORMULAR
  • PFLICHTANGABEN
    • AEB
    • AGB
    • AV-VERTRAG
    • BARRIEREFREIHEITSERKLÄRUNG
    • DATENSCHUTZERKLÄRUNG
    • IMPRESSUM
    • MEDIADATEN
      • PREISLISTE DIGITAL
    • ONLINE-STREITBEILEGUNG