• Neuste
Hauptbahnhof Wanne-Eickel (Herne) mit zwei Kabinen der urbanen Seilbahn, die über das Bahnhofsgebäude und den leeren Vorplatz schweben. Visualisierung des umstrittenen ÖPNV-Projekts General Blumenthal XI.

Seilbahn Herne: Der teuerste Blödsinn, den eine Stadt, die sich seit mehr als vier Jahrzehnten in der Haushaltssicherung befindet, erdenken kann

19.11.2025
Politischer Häftling (KPD) in gestreifter Häftlingskleidung mit rotem Dreieck hinter Stacheldraht, im Hintergrund Wachturm des KZ Buchenwald.

Hermann Kerkeling: Was die Springer-Presse (BILD) verschweigt

12.10.2026
Stefan Budde-Siegel, Herausgeber und Chefredakteur der SN Sonntagsnachrichten, notiert Gedanken im Vordergrund vor der markanten, historischen Fassade des Herner Rathauses auf dem Rathausplatz in Herne.

Kommentar: Rote Linien brauchen politische Vernunft

10.10.2026
Drei gut gelaunte Personen im herbstlichen Garten an einem Tisch mit Topfpflanzen, Wurzelballen und einem Pflanzenbuch während der 59. Herner Pflanzentauschbörse.

59. Herner Pflanzentauschbörse: Pflanzen tauschen für Artenvielfalt

09.10.2026
Pressebild zur ARD-Kultur-Dokumentation Lost Boys – Der Fall US5 über die frühere Boyband.Pressebild zur ARD-Kultur-Dokumentation Lost Boys – Der Fall US5 über die frühere Boyband.

Lost Boys: US5-Doku erzählt von Ruhm und Missbrauchsvorwürfen

08.10.2026
Zwei maskierte Einbrecher durchsuchen nachts ein Juweliergeschäft mit beschädigten Vitrinen und Schmuckauslagen.

Einbruch bei Juwelier in Gladbeck: Polizei sucht zwei Täter

08.10.2026
Gruppenfoto der Teilnehmenden des 4. Wirtschaftsforums Altmark in Salzwedel

Wirtschaftsforum Altmark: Austausch über die Zukunft der Region

08.10.2026
Nick Ford im Spiel gegen die Herforder Ice Dragons.

Herner EV vor Doppeltest in Hamm und gegen Leipzig

08.10.2026
Demonstration mit Fahnen der Linken, palästinensischen Flaggen und Protestplakaten für Gaza in Berlin.

Muslimische Wähler:innen und Die Linke: Was Wahldaten wirklich sagen

02.10.2026
Karikatur mit den BSW-Ratsmitgliedern Norbert Arndt links und Michael Wiese rechts sowie Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda oben mittig.

BSW Ratsgruppe Herne – Zwei Anträge, eine Anfrage: Transparenz und Bürgerbeteiligung im Rat

28.09.2026
Bildmontage der Gebäude in Herne, Gladbeck und Stendal mit VHS-Beschriftung, blauen Fahnen und Volkshochschulschild.

vhs-finanzkrise: Kommt nach dem Spardruck die Beitragsrechnung? – Honorarkräfte werden zum Milliardenrisiko

27.09.2026
Freecall: 0800 4288374
Freitag, 16. Oktober 2026
HINWEISE GEBEN
WERBEPROSPEKTE
ANZEIGE AUFGEBEN
SN SONNTAGSNACHRICHTEN
  • BOULEVARD
  • KULTUR
  • LOKALESSN
  • POLITIK
  • SPORT
  • WIRTSCHAFT
  • PFLICHTANGABEN
    • AEB
    • AGB
    • AV-VERTRAG
    • BARRIEREFREIHEITSERKLÄRUNG
    • DATENSCHUTZERKLÄRUNG
    • IMPRESSUM
    • KI-INFORMATION
    • MEDIADATEN
      • PREISLISTE DIGITAL
    • VERBRAUCHERSTREITBEILEGUNG
Keine Ergebnisse.
Zeige alle Ergebnisse.
  • BOULEVARD
  • KULTUR
  • LOKALESSN
  • POLITIK
  • SPORT
  • WIRTSCHAFT
  • PFLICHTANGABEN
    • AEB
    • AGB
    • AV-VERTRAG
    • BARRIEREFREIHEITSERKLÄRUNG
    • DATENSCHUTZERKLÄRUNG
    • IMPRESSUM
    • KI-INFORMATION
    • MEDIADATEN
      • PREISLISTE DIGITAL
    • VERBRAUCHERSTREITBEILEGUNG
Keine Ergebnisse.
Zeige alle Ergebnisse.
SN SONNTAGSNACHRICHTEN
Keine Ergebnisse.
Zeige alle Ergebnisse.

Seilbahn Herne: Der teuerste Blödsinn, den eine Stadt, die sich seit mehr als vier Jahrzehnten in der Haushaltssicherung befindet, erdenken kann

Absurd: Die Stadt Herne wird im Jahr 2026 im Haushalt 126,8 Millionen € Minus machen und will eine Seilbahn für 35 Millionen € bauen – Bürgerentscheid gefordert

Stefan Budde-Siegel von Stefan Budde-Siegel
19.11.2025, 22:44 Uhr
Lesezeit: 9 Minuten.
0 0
A A
Hauptbahnhof Wanne-Eickel (Herne) mit zwei Kabinen der urbanen Seilbahn, die über das Bahnhofsgebäude und den leeren Vorplatz schweben. Visualisierung des umstrittenen ÖPNV-Projekts General Blumenthal XI.

Bildnachweis/Rechtekette: Symbolbild: © SN SONNTAGSNACHRICHTEN 2025

Via WhatsApp teilen ...Per E-Mail teilen ...

Düsseldorf/Herne/Wanne-Eickel. [sn] Die Verwaltung der Stadt Herne und Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda feiern die Aufnahme der geplanten urbanen Seilbahn in den ÖPNV-Bedarfsplan des Landes Nordrhein-Westfalen als „Meilenstein“ und „innovative“ Lösung zur Anbindung des Areals General Blumenthal XI. Dort sollen zukünftig 4.000 neue Arbeitsplätze entstehen. Doch während die Stadt die Förderfähigkeit der Investitionskosten (CAPEX) bejubelt, schweigt sie beharrlich über die eigentliche Gefahr: die dauerhaften Betriebskosten (OPEX). Herne, eine Kommune, die unter dem Diktat des Haushaltssicherungskonzepts (HSK) steht und seit Jahrzehnten überschuldet ist, droht, durch dieses Prestigeprojekt in eine finanzielle Zwangslage getrieben zu werden, die über Generationen hinweg spürbar sein wird.  Dies völlig ohne Sinn und Verstand.

„Dat is Quatsch“,

so ein Wanne-Eickler im RTL Fernsehen – und er hat recht.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

ÄHNLICHE THEMEN

Politischer Häftling (KPD) in gestreifter Häftlingskleidung mit rotem Dreieck hinter Stacheldraht, im Hintergrund Wachturm des KZ Buchenwald.

Hermann Kerkeling: Was die Springer-Presse (BILD) verschweigt

12.10.2026
Stefan Budde-Siegel, Herausgeber und Chefredakteur der SN Sonntagsnachrichten, notiert Gedanken im Vordergrund vor der markanten, historischen Fassade des Herner Rathauses auf dem Rathausplatz in Herne.

Kommentar: Rote Linien brauchen politische Vernunft

10.10.2026
Drei gut gelaunte Personen im herbstlichen Garten an einem Tisch mit Topfpflanzen, Wurzelballen und einem Pflanzenbuch während der 59. Herner Pflanzentauschbörse.

59. Herner Pflanzentauschbörse: Pflanzen tauschen für Artenvielfalt

09.10.2026
Pressebild zur ARD-Kultur-Dokumentation Lost Boys – Der Fall US5 über die frühere Boyband.Pressebild zur ARD-Kultur-Dokumentation Lost Boys – Der Fall US5 über die frühere Boyband.

Lost Boys: US5-Doku erzählt von Ruhm und Missbrauchsvorwürfen

08.10.2026
Zwei maskierte Einbrecher durchsuchen nachts ein Juweliergeschäft mit beschädigten Vitrinen und Schmuckauslagen.

Einbruch bei Juwelier in Gladbeck: Polizei sucht zwei Täter

08.10.2026
Gruppenfoto der Teilnehmenden des 4. Wirtschaftsforums Altmark in Salzwedel

Wirtschaftsforum Altmark: Austausch über die Zukunft der Region

08.10.2026
Mehr Informationen
Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren

Bis vor Kurzem hielt der Autor die mit bemerkenswerter Sturheit betriebene Umbenennung des Hauptbahnhofs Wanne-Eickel durch Verwaltung und Lokalpolitik in „Herne-Wanne-Eickel“ für den einsamen Gipfel kommunalen Unsinns. Inzwischen drängt sich jedoch der Eindruck auf, dass die Idee einer Seilbahn quer über den Hauptbahnhof Wanne-Eickel diesen Negativrekord spielend übertreffen dürfte – als nächstes Kapitel in einer Verwaltungsgeschichte, in der Symbolpolitik und teure Prestigeprojekte offenbar deutlich mehr Gewicht haben als eine sachliche, am Bedarf der Bürger:innen orientierte Verkehrsplanung.

Die Stadtverwaltung präsentiert das Projekt als kostengünstiges Wunder:

 „Die neue Seilbahn in Herne soll 32 Millionen € kosten und Teil des ÖPNV werden. Sie verbindet den Hauptbahnhof mit einem nahezu autofreien Gewerbegebiet und soll die Innenstadt beleben. Laut Frank Dudda ist die Seilbahn die kostengünstigste Lösung, um Tausende von Menschen zu transportieren. Im Vergleich dazu würde ein Umbau der U-Bahn 1 Milliarde € kosten. Herne von oben bietet zudem eine attraktive Aussicht“,

berichtete SAT.1 NRW.

Ein unabhängiges, wissenschaftliches Kurz-Gutachten, das im September 2025 erstellt und an alle Bewilligungsstellen sowie die zuständige Wirtschaftsministerin versandt wurde, legt eine vernichtende Analyse vor. Das Dokument stellt fest, dass die Seilbahn keineswegs die zweckmäßigste, wirtschaftlichste oder wetterresilienteste Lösung für Herne ist, sondern die mit dem höchsten finanziellen Risiko.

Der Mythos von der unbezahlbaren Alternative

Die Debatte um die verkehrliche Erschließung des Blumenthal-Areals wurde von der städtischen Seite lange durch die Überzeichnung der Alternativkosten dominiert. Man ließ in der öffentlichen Diskussion die falsche Zahl von 1 Milliarde € für eine mögliche U-Bahn-Lösung kursieren. Dieses Schreckgespenst dient offensichtlich nur der Rechtfertigung des Seilbahn-Projekts. Das Kurzgutachten widerlegt diese absurde Schätzung.

Realistisch betrachtet liegen die Investitionskosten für eine unterirdische Verlängerung der U-Bahn von einem Kilometer in Deutschland bei etwa 120 bis 300 Millionen € pro Kilometer. Eine Milliarde EUR ist somit um ein Vielfaches überzogen. Gerade im Ruhrgebiet sind derartige Kostenangaben für eine kurze U-Bahn-Ergänzung fachlich nicht haltbar. Diese Taktik diente offenbar nur dazu, die Seilbahn, deren Investitionskosten im Gutachten auf 25 bis 40 Millionen € geschätzt werden, als vermeintlich günstigste Option darzustellen.

U-Bahnhof General Blumenthal XI, Herne, Bergbau-Thematik, Straßenbahn, Ruhrgebiet, fiktiver Bahnhof.
Bildnachweis/Rechtekette: Symbolbild: © 2025 SN SONNTAGSNACHRICHTEN

Doch die wahre Kostenfalle liegt nicht in den einmaligen Bauausgaben, für die es Fördermittel gibt, sondern in den jährlichen Betriebskosten, die der städtische Kernhaushalt dauerhaft tragen muss. Die urbane Seilbahn Wanne-Eickel wird als sogenannter Stetigförderer betrieben, was bedeutet, dass eine hohe OPEX-Fixlast anfällt, die kaum von der tatsächlichen Nachfrage abhängt. Das Gutachten beziffert diese jährlichen Betriebskosten auf 2,0 bis 3,6 Millionen €.

Unbeantwortet bleibt die Frage, wie diese 4.000 neuen Arbeitsplätze und damit die Nutzer der Seilbahn von jetzt auf gleich entstehen sollen. Die städtischen Pläne sehen den Baubeginn erst gegen Ende des Jahrzehnts vor. Bis zur tatsächlichen Auslastung vergehen Jahre, während die jährliche OPEX-Fixlast von bis zu 3,6 Millionen € sofort anfällt. Wer soll den Betrieb dieses unsinnigen Systems später mit welchen Geldern bestreiten, da vonseiten der Stadt dazu kein Wort gesagt wird? Während eine Tram- oder U-Bahn-Verlängerung den Personalaufwand durch Integration in bestehende Strukturen minimiert, erfordert die Seilbahn zusätzliches Personal für Leitwarte, Stationen und  Wartung. Es bleibt abzuwarten, wie die Förderstellen und Bewilligungsbehörden mit dem vernichtenden Inhalt des Kurzgutachtens umgehen.

Im Gegensatz dazu steht die Verlängerung der Tram- oder Stadtbahnlinie entlang der Dorstener Straße (B 226). Diese netzintegrierte Lösung wäre nicht nur deutlich länger (3,5 bis 4,5 km) und würde einen besseren Netzeffekt im gesamten Fördergelder ÖPNV-System entfalten, sie wäre auch im Betrieb günstiger. Der Ausbau der Straßenbahn (Tram Verlängerung B 226) in Richtung Crange, möglicherweise bis zu einem S-Bahn-Haltepunkt Herne-Crange, böte für den gleichen Investitionspreis (35 bis 70 Millionen €) einen Mehrwert für weitere Gewerbegebiete und die berühmte Cranger Kirmes, wäre wetterfest und dauerhaft nutzbar.  Die jährlichen OPEX für die Tram liegen konservativ geschätzt bei nur 1,2 bis 2,0 Millionen €, da sie von Synergien im gesamten Tagesschau-Verbundraum profitiert. Für die Stadt Herne bedeutet die Seilbahn die Wahl der teuersten dauerhaften Defizitoption – ein verantwortungsloser Umgang mit Steuergeldern.

Absturzgefahr: Wenn Wind und Fixkosten das Projekt lähmen

Die Glaubwürdigkeit des Seilbahn-Projekts hängt davon ab, dass sie die 4.000 Arbeitsplätze zuverlässig anbindet. Doch gerade die Betriebssicherheit bei schlechtem Wetter ist die Achillesferse des Konzepts, was das Projekt von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Die Seilbahn ist extrem wetteranfällig.

Ein Blick auf die Kölner Seilbahn Ausfall-Statistik und internationale Referenzen zeigt, wie oft der Betrieb eingestellt werden muss. Die Kölner Seilbahn, die als Referenz dienen könnte, stellt den Betrieb bereits ab einer Windgeschwindigkeit von 12 Metern pro Sekunde (etwa 43 km/h) ein. Bei stärkeren Böen oder Vereisung droht der Stillstand.

Die Erfahrung aus Köln ist dramatisch: 2017 musste die Feuerwehr 65 Passagiere, darunter 20 Kinder, aus einer Höhe von 40 Metern retten, nachdem eine Windböe eine Gondel aus der Führung gedrückt hatte. Dies ist kein Einzelfall: Die London Cable Car verzeichnete in nur 2,5 Jahren 354 Betriebsstörungen, wovon 249 direkt auf zu starken Wind zurückzuführen waren. Jedenfalls haben die Höhenretter der Grubenwehr und der städtischen Berufsfeuerwehr durch die Seilbahn einen sicheren Job.

Diese Unzuverlässigkeit führt direkt zu einem enormen Betriebsrisiko in Herne: Bei Wind oder Eis kann die Seilbahn die Pendler im Stich lassen. Die Folge ist die zwingende Notwendigkeit eines teuren Schienenersatzverkehrs (SEV), der die Hauptverkehrsstraßen zusätzlich belastet und den Verkehrskollaps verursacht, den die Stadt eigentlich verhindern will. Die Mitarbeiter, die bei Sturm nicht nach Hause kommen, werden schnell wieder auf das Privatfahrzeug umsteigen.

Hinzu kommt die zeitliche Dimension: Bis tatsächlich 4.000 Menschen im Gewerbegebiet General Blumenthal XI arbeiten, werden Jahre vergehen. Die Seilbahn generiert jedoch von Tag eins an ihre hohen OPEX-Fixkosten von bis zu 3,6 Millionen € jährlich, lange bevor sie ausgelastet ist. Das Geld wird somit für ein System verbrannt, das jahrelang brach liegt, was dem finanziellen Überleben von Herne, das unter der chronischen Überschuldung leidet, massiv schadet.

Das vernichtende Urteil und die Notwendigkeit des Bürgerentscheids

Das unabhängige Kurzgutachten zieht eine harte Bilanz und stellt der Politik in Herne ein verheerendes Zeugnis aus. So fordern inzwischen die Bürger und Experten die zuständigen Behörden auf, das Projekt sofort zu stoppen.

Im Kern zitiert das Gutachten, dass die Seilbahn nicht nur wetteranfällig ist und einen geringen Netzeffekt aufweist, sondern auch die kommunalaufsichtliche Finanzdisziplin (HSK) untergräbt. Die Experten kommen zu dem eindeutigen Schluss, der an die Bewilligungsstellen übermittelt wurde:

„Unter Berücksichtigung von Rechtsrahmen, Förderlogik, Haushaltslage (HSK) und Betrieb ist der Neubau der Seilbahn zwischen Hbf Wanne-Eickel und General Blumenthal XI nicht die zweckmäßigste Lösung.“. 

Die klaren Gewinner des Variantenvergleichs sind die Tram Verlängerung B 226 und der Bau eines S-Bahn-Haltepunkts (S-Bf Herne-Crange), der mit nur 5 bis 12 Millionen € Investitionskosten extrem effizient wäre und sich in bestehende Systeme integriert. Diese Alternativen sind wetterrobuster und profitieren von einer besseren Kostendegression.

Angesichts dieser klaren Faktenlage, der demonstrativen Weigerung des Stadtrats Herne, wirtschaftlich sinnvolle Alternativen zu priorisieren, und der chronischen Überschuldung der Stadt, ist der Ruf nach einem Bürgerentscheid Herne unumgänglich. Kommunen wie Wuppertal zeigen, dass nur die direkte Demokratie ein politisch getriebenes Großprojekt stoppen kann, das die Bürger dauerhaft mit Betriebskosten belastet.

Es ist eine Frage der Verantwortung: Soll die Stadt Fördermittel in ein teures, anfälliges Inselsystem investieren und damit langfristige Haushaltslöcher reißen, oder soll sie die Gelder in robuste, netzintegrierte Lösungen stecken? Die Bürger müssen entscheiden, ob sie eine jährliche Fixlast von bis zu 3,6 Millionen € für eine wetteranfällige Seilbahn tragen wollen, oder ob das Geld, das sonst in kostspieligen Defiziten verbrennt, besser für die notwendige Sanierung anderer städtischer Infrastruktur ausgegeben wird.

Die Verantwortung liegt nun bei den Bürgern, zu verhindern, dass die Seilbahn zu einem Symbol der Fördermittelverbrennung wird.

HIER PETITION UNTERZEICHNEN!

Hier muss dringend eine kritische Debatte geführt werden, um die Steuergelder zu retten. Die Tram-Verlängerung B 226 und der S-Bahn-Haltepunkt Herne-Crange sind die zukunftssicheren Lösungen.

Tags: Betriebskosten SeilbahnBürgerentscheid HerneFördergelder ÖPNVFördermittelverbrennungFrank Dudda SeilbahnGeneral Blumenthal XIHaushaltssicherungskonzeptHCR HerneHerneHSK HerneKlimafreundliche MobilitätKölner Seilbahn AusfallKosten ÖPNV ProjekteOPEX SeilbahnPolitikS-Bahn CrangeSeilbahn HerneSN SONNTAGSNACHRICHTENSONNTAGSNACHRICHTENStadtrat HerneStandardisierte Bewertung NKITram Verlängerung B 226Urbane Seilbahn Wanne-EickelVerkehrsplanung HerneWirtschaft
Vorheriger Artikel.

Digitaler Blackout am 18.11.2025: Cloudflare-Ausfall entblößt globale Internet-Abhängigkeit

Nächster Artikel.

Der Schein trügt: Soll der Heinz-Rühmann-Platz in Herne nach NS-Verstrickungen weichen?

Stefan Budde-Siegel

Stefan Budde-Siegel

Stefan Budde-Siegel (* 1971) schreibt u. a. für die SN SONNTAGSNACHRICHTEN, verschiedene Blogs und Fachzeitschriften zu Recht, Verwaltung, Architektur, Brandschutz und sicherheitsrelevanten Themen. Er arbeitet redaktionell, fachlich und technisch an der Schnittstelle von Praxis, Behördenumfeld und öffentlicher Kommunikation. Seine Beiträge konzentrieren sich auf nachvollziehbare Einordnung, dokumentierte Sachverhalte und eine klare, verständliche Darstellung komplexer Zusammenhänge. WHATSAPP | TELEFON | E-MAIL

ÄHNLICHE BEITRÄGE

Politischer Häftling (KPD) in gestreifter Häftlingskleidung mit rotem Dreieck hinter Stacheldraht, im Hintergrund Wachturm des KZ Buchenwald.
LOKALES

Hermann Kerkeling: Was die Springer-Presse (BILD) verschweigt

12.10.2026
Stefan Budde-Siegel, Herausgeber und Chefredakteur der SN Sonntagsnachrichten, notiert Gedanken im Vordergrund vor der markanten, historischen Fassade des Herner Rathauses auf dem Rathausplatz in Herne.
POLITIK

Kommentar: Rote Linien brauchen politische Vernunft

10.10.2026
Drei gut gelaunte Personen im herbstlichen Garten an einem Tisch mit Topfpflanzen, Wurzelballen und einem Pflanzenbuch während der 59. Herner Pflanzentauschbörse.
HERNE

59. Herner Pflanzentauschbörse: Pflanzen tauschen für Artenvielfalt

09.10.2026
Gruppenfoto der Teilnehmenden des 4. Wirtschaftsforums Altmark in Salzwedel
ALTMARK

Wirtschaftsforum Altmark: Austausch über die Zukunft der Region

08.10.2026
Nick Ford im Spiel gegen die Herforder Ice Dragons.
HERNE

Herner EV vor Doppeltest in Hamm und gegen Leipzig

08.10.2026
Demonstration mit Fahnen der Linken, palästinensischen Flaggen und Protestplakaten für Gaza in Berlin.
LOKALES

Muslimische Wähler:innen und Die Linke: Was Wahldaten wirklich sagen

02.10.2026
Nächster Artikel.
Eine Gruppe von Personen steht auf dem Heinz-Rühmann-Platz vor dem Hauptbahnhof Wanne-Eickel und hält Regenbogenfahnen sowie Schilder mit den Aufschriften "TOLERANZ & LIEBE FÜR HERNE" und "JÜRGEN MARCUS PLATZ". Die Szene findet unter blauem Himmel statt und zeigt eine Versammlung zur Unterstützung der LGBTQ+-Community und zur Würdigung des Jürgen Marcus Platzes.

Der Schein trügt: Soll der Heinz-Rühmann-Platz in Herne nach NS-Verstrickungen weichen?

Logo der stefanbuddesiegel Unternehmensgruppe auf violettem Hintergrund. Logo der stefanbuddesiegel Unternehmensgruppe auf violettem Hintergrund. Logo der stefanbuddesiegel Unternehmensgruppe auf violettem Hintergrund.
Werbung -W- Anzeige

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Google AdSense. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren
Weitere Informationen
Werbung -W- Anzeige

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von FinanceAds. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren
Weitere Informationen
Werbung -W- Anzeige

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von AWIN. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren
Weitere Informationen
Werbung -W- Anzeige
  • Häuser der Siedlung Teutoburgia in Herne bei Nacht, mit übertriebener Halloween-Dekoration und warmem Laternenlicht.

    Verwaltungsversagen mit Ansage: Halloween-Showdown in der denkmalgeschützten Teutoburgia

    0 teilen
    Teile 0 Tweet 0
  • Untersuchungshaftbefehl gegen Miroslaw J. (38) aus Herne erlassen – Mord an der deutschen Jenny S. (36) in Gelsenkirchen-Erle

    0 teilen
    Teile 0 Tweet 0
  • Zoll nimmt Lisa und Muzi hops – Prostitution ohne Arbeitserlaubnis Zoll beendet illegalen Aufenthalt und illegale Beschäftigung

    0 teilen
    Teile 0 Tweet 0
  • Neue Folgen „Armes Deutschland“ mit Denise (25) und Christopher (31) aus Duisburg auf RTLZWEI

    0 teilen
    Teile 0 Tweet 0
  • xendis Versandlogistik GmbH heißt jetzt Postzustellungsabwicklungsgesellschaft mbH i. L.

    0 teilen
    Teile 0 Tweet 0

Ressorts

-W- WERBUNG ALTMARK BLAULICHT BOULEVARD BUNDESWEHR CRANGER KIRMES CRANGER WEIHNACHTSZAUBER FRAUENFUSSBALL GERICHT GESUNDHEIT GLADBECK HERNE JOBBÖRSE KULTUR LOKALES MUSIK POLITIK REISE SPORT TRAUER VERANSTALTUNGEN WEWOLE WIRTSCHAFT

Schlagwörter-Wolke

Altmark Berlin Bezirksregierung Arnsberg BI Hallenbad Eickel Blaulicht Bochum Boulevard BSW Herne Bürgerentscheid Bürgerinitiative CDU Herne Frank Dudda Gelsenkirchen Gericht Gesundheit Gladbeck Graf Hotte Grüne Herne Hallenbad Eickel Herne Horst Schröder Kommunalpolitik. Kommunalpolitik Herne Kultur Lokales Musik Nordrhein-Westfalen Politik SN SONNTAGSNACHRICHTEN SN SONNTAGSNACHRICHTEN Altmark SN SONNTAGSNACHRICHTEN Gladbeck SN SONNTAGSNACHRICHTEN Herne SONNTAGSNACHRICHTEN SONNTAGSNACHRICHTEN Altmark SONNTAGSNACHRICHTEN Gladbeck SONNTAGSNACHRICHTEN Herne SONNTAGSNACHRICHTEN News SPD SPD Herne Sport Stadt Herne Veranstaltungen Wanne Wanne-Eickel Wirtschaft

SN-LESERREDAKTION

Sonntagsnachrichten in blauem Schriftzug.

Telefon:
0800 4288374
E-Mail:
leser@sonntagsnachrichten.news

GESCHÄFTSZEITEN

Montags – Freitags:
10:00 Uhr – 22:00 Uhr

Vertreter- und Beratungstermine ausschließlich nach vorheriger, telefonischer Vereinbarung.

LOKALREDAKTIONEN IN

Altmark (Stendal)
Gladbeck
Herne

FOLGE UNS AUF

Facebook
Google News
Instagram
RSS Channel
Telegram Kanal
TikTok
Truth Social
WhatsApp-Kanal
X (Twitter)
Youtube Kanal

© 2026 SN SONNTAGSNACHRICHTEN | Impressum | Datenschutzerklärung |

SN SONNTAGSNACHRICHTEN

ANMELDEN

Jetzt starten!

Passwort vergessen?

Erhalte das Passwort.

Bitte Benutzername oder E-Mail-Adresse angeben um das Passwort zurückzusetzen.

Login
Keine Ergebnisse.
Zeige alle Ergebnisse.
  • WERBEPROSPEKTE
  • ANZEIGE AUFGEBEN
  • BOULEVARD
    • BLAULICHT
    • GERICHT
    • GESUNDHEIT
    • REISE
    • TRAUER
  • KULTUR
    • MUSIK
    • VERANSTALTUNGEN
  • LOKALES
    • ALTMARK
    • GLADBECK
    • HERNE
      • CRANGER KIRMES
      • WEWOLE
  • POLITIK
  • SPORT
  • WIRTSCHAFT
    • JOBBÖRSE
    • -W- WERBUNG
  • KONTAKTFORMULAR
  • PFLICHTANGABEN
    • AEB
    • AGB
    • AV-VERTRAG
    • BARRIEREFREIHEITSERKLÄRUNG
    • DATENSCHUTZERKLÄRUNG
    • IMPRESSUM
    • KI-INFORMATION
    • MEDIADATEN
      • PREISLISTE DIGITAL
    • VERBRAUCHERSTREITBEILEGUNG
Bitte Text auf der Seite markieren. Es wird ausschließlich markierter Inhalt vorgelesen. Bei markierten Bildern wird ein vorhandener Alternativtext vorgelesen.
Bereit. Markieren Sie Text auf der Seite.