Altmark/Salzwedel. [sn] Rund 170 Unternehmer:innen sowie Vertreter:innen aus Politik, Verwaltung, Bildung und Verbänden kamen am 01.10.2026 zum vierten Wirtschaftsforum Altmark an den Berufsbildenden Schulen des Altmarkkreises Salzwedel zusammen. Unter dem Leitmotiv „Quo vadis Sachsen-Anhalt?“ diskutierten sie über die Zukunft der regionalen Wirtschaft, Fachkräftesicherung und die Gestaltungsmöglichkeiten der Unternehmen.
Organisiert wurde das Treffen von der Industrie- und Handelskammer Magdeburg, der Handwerkskammer Magdeburg, den Wirtschaftsjunioren Altmark und weiteren regionalen Unternehmen. Auf dem Programm standen Vorträge, ein Rundgang durch die Berufsschule, ein politischer Impuls und eine offene Diskussion. Der Ort des Treffens war selbst Teil der Botschaft: Die Entwicklung der regionalen Wirtschaft ist eng mit der beruflichen Ausbildung verbunden.
Wirtschaftsforum Altmark zwischen Energiefragen und Ausbildung
Bereits am Nachmittag beschäftigten sich die Vortragenden mit unterschiedlichen Herausforderungen des Mittelstands. Zu den Themen gehörten Energieversorgung und Digitalisierung ebenso wie Bitcoin und digitale Finanzprodukte, die Krisenfestigkeit von Unternehmen und Fragen der beruflichen Ausbildung. Das veröffentlichte Veranstaltungsprogramm dokumentiert die Abfolge und die beteiligten Referent:innen.
Auch die Zukunft des deutschen Mittelstands wurde behandelt. Für Unternehmen in einer ländlich geprägten Region wie der Altmark betreffen solche Debatten nicht nur überregionale Wirtschaftstrends, sondern ebenso die Bedingungen für Ausbildung, Beschäftigung und betriebliche Entwicklung vor Ort. Konkrete Beschlüsse zu diesen Fragen werden in der übermittelten Veranstaltungsnachlese nicht genannt.
Berufsschule Salzwedel zeigte ihre Ausbildungsarbeit
Während eines Rundgangs stellte Schulleiterin Antje Tepper den Gästen die Ausbildungslandschaft der Berufsbildenden Schulen vor. Thematisiert wurde insbesondere die Zusammenarbeit zwischen Schule, Wirtschaft und Verwaltung. Nach Angaben der Veranstalter:innen besuchen weit über 1.000 Berufsschüler:innen den Standort. In der Diskussion ging es auch darum, Ausbildungsangebote und bestehende Klassenstrukturen langfristig zu sichern.
Damit rückte ein Aspekt in den Mittelpunkt, der über das einzelne Forum hinausweist: Unternehmen benötigen qualifizierten Nachwuchs, während Ausbildungseinrichtungen auf tragfähige Strukturen und eine Zusammenarbeit mit Betrieben angewiesen sind. Über die allgemeine Lage des Bundeslandes berichtete auch die Tagesschau in einem Hintergrundbeitrag zu Sachsen-Anhalt. Die Situation an der Schule und die dort genannten Schüler:innenzahlen stammen dagegen aus der zugelieferten Veranstaltungsnachlese.
Markus Preiß ordnete die politische Lage ein
Den zentralen Impulsvortrag hielt Markus Preiß, Leiter des ARD-Hauptstadtstudios in Berlin. Er analysierte die politische und gesellschaftliche Situation und stellte Bezüge zur Bundes- und Europapolitik her. Zu den behandelten Feldern zählten wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen, Energie- und Arbeitsmarktpolitik sowie das Verhältnis zwischen Städten und ländlichen Räumen.
Im Anschluss diskutierten Beteiligte aus Wirtschaft, Politik, Bildung und Verwaltung im Fishbowl-Format. Diese Gesprächsform ermöglicht wechselnde Beiträge aus der Runde und die Beteiligung weiterer Gäste. Nach dem offiziellen Veranstaltungshinweis der IHK Magdeburg sollte das Wirtschaftsforum ausdrücklich Gelegenheit zum Austausch und zur Vernetzung bieten.
Perspektiven für den Standort
In der Diskussion ging es um die wirtschaftlichen Perspektiven Sachsen-Anhalts und der Altmark. Die Veranstalter:innen beschrieben den Dialog und die Zusammenarbeit als Voraussetzungen für die weitere Entwicklung der Region. Zu den angesprochenen Zielen gehörten die Gewinnung von Fachkräften, die Förderung von Investitionen und die Darstellung vorhandener Stärken des Wirtschaftsstandorts. Ob aus der Gesprächsrunde konkrete Maßnahmen hervorgingen, lässt sich der vorliegenden Nachlese nicht entnehmen.
Hendrik Stiller, Geschäftsführer der IHK-Geschäftsstelle Altmark in Salzwedel, wertete das Treffen positiv. Er erklärte:
„Das Wirtschaftsforum Altmark hat eindrucksvoll gezeigt, welche Kraft in unserer regionalen Wirtschaft steckt. Die hohe Beteiligung und die intensive Diskussion haben verdeutlicht, dass die Unternehmerinnen und Unternehmer der Altmark nicht auf Veränderungen warten, sondern die Zukunft aktiv mitgestalten wollen. Gerade in Zeiten großer wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Herausforderungen brauchen wir Orte des Austausches, an denen Ideen entstehen, Perspektiven geteilt und gemeinsame Lösungen entwickelt werden. Die Altmark verfügt über viele engagierte Unternehmen, innovative Köpfe und starke Partnerschaften. Darauf können wir weiter aufbauen.“
Neue Mitglieder für die Wirtschaftsjunioren
Im Rahmen des Treffens wurden nach Angaben der Veranstalter:innen mehr als zehn neue Mitglieder bei den Wirtschaftsjunioren Altmark und in deren Förderkreis aufgenommen. Die Organisation gehört zu den Mitveranstalter:innen des Forums. Die Aufnahme neuer Mitglieder bildete einen weiteren Programmpunkt neben den Fachvorträgen und Diskussionsrunden.
Die Lokalberichterstattung aus der Altmark begleitet die Entwicklung der Region auch über einzelne Veranstaltungen hinaus. Für das Wirtschaftsforum stand am Ende vor allem der persönliche Austausch im Mittelpunkt. Die Veranstalter:innen sahen in Begegnungen, regionalen Netzwerken und einer konstruktiven Gesprächskultur eine Grundlage für die weitere wirtschaftliche Entwicklung.
Häufig gestellte Fragen
Wann fand das vierte Wirtschaftsforum Altmark statt?
Das Wirtschaftsforum fand am 01.10.2026 in Salzwedel statt.
Wo wurde das Wirtschaftsforum veranstaltet?
Veranstaltungsort waren die Berufsbildenden Schulen des Altmarkkreises Salzwedel.
Wie viele Gäste nahmen teil?
Nach der zugelieferten Veranstaltungsnachlese nahmen rund 170 Personen aus Wirtschaft, Politik, Verwaltung, Bildung und Verbänden teil.
Wer hielt den zentralen Vortrag?
Markus Preiß, Leiter des ARD-Hauptstadtstudios in Berlin, sprach über die politische und gesellschaftliche Lage unter dem Leitmotiv „Quo vadis Sachsen-Anhalt?“.
Welche Themen standen im Mittelpunkt?
Das Programm behandelte unter anderem Energieversorgung, Digitalisierung, berufliche Ausbildung, Fachkräftesicherung und die Zukunft des Mittelstands.
























